Höhere Entschädigung für Mittagessen und Verpflegung

Per 1. Januar 2017 erhöht sich die Entschädigung für Mittagessen bzw. Verpflegung auf 16 Franken. Konkret gilt Folgendes:
 

  • Für dem LMV unterstellte Betriebe und Angestellte: 16 Franken Mittagessenentschädigung
    Art. 60 Abs. 2 LMV: Auslagenersatz bei Versetzungen, Mittagessenentschädigung und Kilometerentschädigung

    Der Betrieb sorgt nach Möglichkeit für ausreichende Verpflegung anstelle einer Barentschädigung. Fehlt die entsprechende betriebliche Verpflegungsmöglichkeit oder können Arbeitnehmende in der Mittagspause nicht nach Hause zurückkehren, ist ihnen eine Mittagessenentschädigung von mindestens CHF 16.– auszurichten.

     
  • Für dem GAV Gleisbau unterstellte Betriebe und Angestellte: 16 Franken Verpflegungsentschädigung
    Art. 19 Abs. 3 GAV Gleisbau: Zulagen, Auslagenersatz, Entschädigungen

    Verpflegungsentschädigung: Zur Abgeltung der Auslagen bei auswärtiger Arbeit (Artikel 327a und 327b OR) wird allen Gleisbauarbeitern eine Zulage von CHF 16 pro Tag vergütet. Wird dem Arbeitnehmer die Verpflegung seitens der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) oder in einer betriebseigenen Kantine zur Verfügung gestellt, entfällt die Zulage. Die dabei für die Verpflegung entstehenden Kosten werden vom Arbeitgeber getragen. Kann ein Arbeitnehmer aus begründetem Anlass, insbesondere aus religiösen Gründen, die Verpflegung nicht in der Kantine einnehmen, hat er Anspruch auf eine Entschädigung von CHF 11 pro Tag.

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